Fotoueberwachung

Bei der Fotoüberwachung handelt es sich um die Beobachtung eines Zieles mittels hochmoderner Kameras. Normalerweise wird für die Fotoüberwachung ein professioneller Detektiv beauftragt. In der Regel soll dieser dann eine Zielperson beobachten und verfolgen. Von wichtigen Ereignissen während der Überwachung muss natürlich ein Fotobeweis für den Auftraggeber oder sogar die Polizei erstellt werden.

Früher war das Beobachten einer Person sehr schwierig, da die Technik noch nicht so weit entwickelt war. Wollte ein Detektiv sein Ziel genau beobachten, musste er meist sehr nahe an der Person bleiben. Dies war aber meist schwierig. Dies ist nun einfacher, da die Qualität der Fotos sich im Laufe der Zeit erheblich verbessert hat. Natürlich muss der Fotograf dabei mit einer Kamera arbeiten, die gute Fotos auch ohne Blitzlicht ermöglicht. Andererseits muss die Fotokamera ohne Stativ, teilweise durch Fensterscheiben, bei großer Entfernung und auch bei schlechtem Wetter gute und scharfe Bilder liefern. Des weiteren muss sie robust und wasserfest sein.

Mit der Zeit hat sich die Arbeit der Fotoüberwachung für den Detektiv vereinfacht, dass sich die Fotokameras wesentlich verbessert haben. Früher war der große Vorteil der Spiegelreflexkamera, die starke Übereinstimmung zwischen dem, was der Fotograf sieht und dem endgültigen Resultat als Bild. Dafür war die Handhabung kompliziert und die Kamera selbst unhandlich. Mittlerweile gibt es sie als digitale Kamera und ist einfacher zu bedienen. Sie arbeitet mit teilweise so großen Sensoren, dass auch Bildaufnahmen bei sehr schlechten Wetterverhältnissen gelingen. Bei den modernen Kameras gibt es nun auch zahlreiches technisches Zubehör wie zum Beispiel austauschbare Objektive. Mit einem Teleobjektiv ist es dem Detektiv möglich die Beobachtung von größerer Entfernung vorzunehmen. Mittels des Teleobjektivs wird das Ziel genau wie bei einem Fernglas vergrößert. Mit einem Weitwinkelobjektiv dagegen kann ein größerer Bereich beobachtet und fotografiert werden.

Auch die Beobachtung bei Nacht hat sich durch den Einsatz von Kameras mit Nachtsichtfunktion vereinfacht. Durch die Nutzung von Digitalkameras kann der Detektiv dann größere Mengen von Überwachungsfotos produzieren. Die Sicherung auf Speicherkarten ermöglicht auch die einfachere Weitergabe. Das aufwändige Wechseln einer Filmrolle entfällt völlig. Des Weiteren haben fast alle Digitalkameras mittlerweile eine Videofunktion, welche die Aufnahme kleiner Filme von der Beobachtung ermöglicht.

Passende Fundstellen im Web
  • www.sueddeutsche.de Die Süddeutsche Zeitung informiert über Leben und Berufsbild eines Privatdetektivs
  • www.spiegel.de Spiegel Online veröffentlicht einen Bericht von 1976 über die Detektivarbeit in Westdeutschland
  • www.detektiv-tudor.com Die Detektei Tudor bietet seit 1967 kompetente Ermittlungsarbeit für Wirtschaft und Privatbereich