Digitale Fotografie

Es ist erst etwa 15 Jahre her, als die Digitalkamera für den privaten Anwender in den Geschäften erschien. Damals eine noch recht teure Angelegenheit. Heute ist die digitale Fotografie der Standard. Kameras und Smartphones machen sich, dank immer kleiner werdender Technologie, in Bezug auf Schnappschüsse gegenseitig Konkurrenz. Auf den Auslöser zu drücken, ist dabei die einfachste Sache. Den richtigen Blickwinkel zum Motiv, um eine bestimmte Stimmung oder genaue Details einzufangen, verlangt schon etwas mehr Wissen um die digitale Fotografie.

Die digitale Fotografie hat sich inzwischen als leistungsstarkes Instrument im Bereich der Dokumentation von Vorgängen bewährt. Gerade im Bereich der Weiterbildungen sind solche fotografischen Dokumentationen ein erfolgreiches Mittel, das gerne zu Schulungszwecken eingesetzt wird. Die jeweiligen Dozenten nutzen die einfache Handhabung digitalisierter Bilder, um diese in ihren Schulungsstoff einzubinden. Damit erhalten Lehrstoffe mehr Dramatik und erreichen den Teilnehmer eher als mit reinem Schriftmaterial.

Die digitale Dokumentation eines bestimmten Vorganges kann heute mit der Hilfe von Digitalkameras ohne größeren Aufwand auch von Laien durchgeführt werden. Selbst Kleinbildkameras weisen inzwischen bis zu 14 Megapixel auf und produzieren Bilder, in denen jedes kleinste Detail sichtbar ist. Wo früher der gesamte Bereich ausgeleuchtet werden musste, der professionelle Fotograf mit großem Equipment anrückte und das betreffende Areal oft über Stunden abgesperrt war, kann dies, natürlich nur dem Zweck der Dokumentation entsprechend, auch der Dozent selbst erledigen.

Nachdem die einzelnen Vorgänge, zum Beispiel der Arbeitsablauf beim Umgang mit elektronischen Komponenten, fotografiert wurden, können die einzelnen Bilder von der Speicherkarte der Kamera meist über eine USB-Verbindung auf den Rechner geladen werden. Hier erfolgt zuerst eine Vorauswahl der Bilder und eventuell muss das eine oder andere Bild noch mal gemacht werden. Die kleinen Displays der Kameras erlauben nicht immer, alle Unschärfen zu erkennen.

Nach der Vorauswahl und eventuellen Korrekturen in Schärfe, Helligkeit und Kontrast mit einem Bildbearbeitungsprogramm, können dann die Bilder in logischer Folge in die Schulungsdokumentation eingebunden werden. Hier kommt meist eine Präsentationssoftware zur Verwendung, um dann die fertige Unterlage über einen Beamer in der Weiterbildung den Teilnehmern zu präsentieren.